Der Bahnhof  
 
Nach mehrjähriger Bauzeit wurde der Teilabschnitt der Eisenbahnlinie Berlin-Stettin vom Stettiner Bahnhof in Berlin nach Eberswalde-Neustadt 1842 fertiggestellt.
Bei der Einweihung der Station gab es damals nur einen Holzschuppen. Seine königliche Majestät Friedrich Wilhelm IV. von Preußen nahm selbst an der Jungfernfahrt teil. An der Station Bernau gab es damals einen großen Menschenauflauf und Friedrich Wilhelm begrüßte sein Volk.
Der Bau der Eisenbahn in der Mitte des vorigen Jahrhunderts war für die Stadt von größter Bedeutung. Interessant ist dabei die Fesstellung, daß Bernau von 1842 mit 3355 Einwohner bis zum Jahre 1885 auf 7274 Einwohner geachsen war. Die Entwicklung weiterer, vieler kleiner Handwerksbetriebe ist auch auf den Bahnbau zurückzuführen.

  Bahnhof

Um die Jahrhundertwende hatte der Bahnhof bereits das Aussehen eines regulären Bahnhofs. In der Zeit des Baues dieses Bahnhofs wurde dann auch der Vorortverkehr mit Dampfzügen eingerichtet. Der steigende Bedarf an Arbeitsplätzen für die Hauptstadt machte eine solche Einrichtung notwendig. Der Bau der S-Bahn wurde mit der Eröffnung am 23. Juni 1924 vom Stettiner Bahnhof nach Bernau zunächst abgeschlossen. Es war notwendig für Bernau, auch die technischen Anlagen zu erneuern und zu vervollkommnen. Und so entstand der Bahnhof in seiner heutigen Gestalt... mehr dazu hier